Geschlechterübergreifendes Kochen (inter-)nationaler, veganer / vegetarischer Gerichte

In diesem Projekt geht es darum, dass Jungen und Mädchen gemeinsam kochen, um so Vorurteile abzubauen. Dabei geht es nicht nur um das Vorurteil "Frauen an den Herd". Einerseits soll den Jungen Mut gemacht werden, auch Spaß am Kochen zu haben, ohne Angst zu haben, ausgelacht zu werden. Andererseits sollen auch Mädchen wieder mehr Spaß am kochen bekommen, ohne dass sie von anderen Mädchen als "unemanzipiert" abgestempelt werden.


Für junge Menschen wäre dies eine Chance in der Gruppe Erfahrungen auszutauschen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und gleichzeitig neue Gerichte kennen zu lernen. So kann man lernen, sich für Neues zu öffnen. Wir wollen Gerichte anderer Länder ausprobieren und auch selbst kreativ werden, indem wir uns eigene Gerichte ausdenken.


Der zweite Schwerpunkt des Projekts liegt darin, dass die Gerichte, die wir kochen werden immer vegan, oder zumindest vegetarisch sind, da im Jugendzentrum Oerlinghausen ein Großteil der regelmäßigen BesucherInnen auf den Verzehr von Fleisch oder teilweise auch gänzlich auf tierische Produkte verzichtet.


Wir (und damit meine ich jetzt den Teil von uns, der sich so ernährt) finden, dass man die Lebensumstände unter denen viele Tiere heutzutage leben müssen, nicht akzeptabel sind, und dass man dies nicht unterstützen sollte, indem man tierische Produkte bzw. Fleisch kauft. Deshalb wollen wir darauf achten, dass wir, wenn es uns irgendwie möglich ist, nur Lebensmittel kaufen, bei denen weder Menschen noch Tiere zu Schaden gekommen sind.


Auch wenn sich nicht alle BesucherInnen des JZs so ernähren, so herrscht doch ein Konsens darüber, dass wir vom JZ aus keinen Fleischhandel unterstützen wollen, schon alleine aus Solidarität mit den Menschen, die vegetarisch / vegan leben nicht. Außerdem können wir so zeigen, dass diese Art von Ernährung durchaus vielseitig und schmackhaft ist.


Geplant ist, dass an zwei bis drei Tagen in der Woche abends gekocht wird, wobei nicht mehr als 5 Personen auf einmal kochen sollten, weil es sonst zu chaotisch wird und nicht alle etwas machen könnten.


Da jede Woche zwei bis dreimal gekocht wird, ist die Anzahl der TeilnehmerInnen praktisch unbegrenzt. Nach dem gemeinsamen Kochen wird das Essen gemeinsam verspeist. Auch die Menschen, die an diesem Abend nicht gekocht haben, können sich an dem Essen beteiligen.



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